Eine XML-Sitemap ist wie ein Inhaltsverzeichnis für Suchmaschinen. Sie zeigt Google auf einen Blick, welche Seiten existieren, wann sie zuletzt aktualisiert wurden – und beschleunigt so die Indexierung erheblich.
Eine Sitemap folgt einem standardisierten XML-Format. Jede URL wird als eigener Eintrag mit optionalen Metadaten definiert:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"> <url> <loc>https://beispiel.de/leistungen/</loc> <lastmod>2024-11-01</lastmod> <changefreq>monthly</changefreq> <priority>0.8</priority> </url> <url> <loc>https://beispiel.de/blog/seo-tipps/</loc> <lastmod>2024-12-15</lastmod> <changefreq>weekly</changefreq> <priority>0.6</priority> </url> </urlset>
| Tag | Pflicht | Bedeutung |
|---|---|---|
| <loc> | Ja | Die vollständige URL der Seite – immer mit https:// und abschließendem Slash. |
| <lastmod> | Nein | Datum der letzten inhaltlichen Änderung im Format YYYY-MM-DD. Hilft Google, Prioritäten beim Crawling zu setzen. |
| <changefreq> | Nein | Hinweis auf Aktualisierungsfrequenz (daily, weekly, monthly…). Von Google nur als Hinweis, nicht verbindlich gewertet. |
| <priority> | Nein | Relative Priorität zwischen 0.0 und 1.0. Beeinflusst nicht das Ranking, nur die Crawl-Reihenfolge innerhalb der eigenen Website. |
Je nach Websitetyp und Inhalt gibt es unterschiedliche Sitemap-Formate, die parallel eingesetzt werden können:
Listet alle regulären Seiten einer Website auf. Basis für jede SEO-Strategie, unabhängig von Websitegröße.
Enthält zusätzliche Metadaten zu Bildern. Verbessert die Sichtbarkeit in der Google-Bildersuche.
Für Websites mit eigenem Videocontent. Ermöglicht Rich Results in der Videosuche mit Thumbnail und Dauer.
Eine übergeordnete Datei, die auf mehrere Sitemaps verweist. Notwendig ab 50.000 URLs oder 50 MB Dateigröße.
Die Sitemap ist kein vollständiges Verzeichnis aller URLs, sondern eine kuratierte Liste der indexierungswürdigen Seiten. Falsche Einträge können das Crawl Budget verschwenden und Googles Vertrauen in die Sitemap verringern.
Eine Sitemap entfaltet ihren vollen Nutzen erst, wenn sie Google aktiv mitgeteilt wird. Das gelingt auf zwei Wegen:
Nein. Eine Sitemap ist ein Hinweis, keine Garantie. Google entscheidet selbst, ob eine Seite indexierungswürdig ist. Seiten mit dünnem Inhalt, Duplicate Content oder schlechter Qualität werden trotz Sitemap-Eintrag möglicherweise nicht aufgenommen.
Eine einzelne Sitemap-Datei darf maximal 50.000 URLs enthalten und nicht größer als 50 MB (unkomprimiert) sein. Bei größeren Websites wird ein Sitemap-Index eingesetzt, der auf mehrere einzelne Sitemap-Dateien verweist – ohne Obergrenze für die Gesamtanzahl.
Nicht zwingend – bei kleinen, gut verlinkten Websites findet Google alle Seiten über interne Links. Eine Sitemap schadet jedoch nie und beschleunigt die Indexierung neuer Inhalte. Für neue Domains oder Websites mit wenigen eingehenden Links ist sie besonders empfehlenswert.
Eine XML-Sitemap richtet sich an Suchmaschinen-Crawler und ist maschinenlesbar. Eine HTML-Sitemap ist eine für Nutzer sichtbare Übersichtsseite mit Links zu allen Bereichen der Website. Beide können parallel existieren – für SEO ist die XML-Variante entscheidend.
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