Keyword-Optionen steuern, bei welchen Suchanfragen eine Anzeige überhaupt erscheint. Wer sie falsch einsetzt, zahlt für irrelevante Klicks oder verpasst wertvolle Suchanfragen – beides kostet Geld.
Wie sich die drei Optionen auf die tatsächlich ausgelösten Suchanfragen auswirken:
| Option | Ideal für | Risiko | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Broad Match | Reichweitenaufbau, neue Keyword-Ideen finden, Smart Bidding mit ausreichend Daten | Hohe Streuverluste, Anzeige bei irrelevanten Anfragen | Nur mit aktivem Suchanfragen-Monitoring und Negative Keywords |
| Phrase Match | Standardoption für die meisten Kampagnen – Balance aus Reichweite und Kontrolle | Einige irrelevante Varianten möglich | Empfohlener Einstieg für neue Kampagnen |
| Exact Match | High-Intent-Keywords mit bekannter Performance, Budget-kritische Kampagnen | Geringe Reichweite – potenziell verpasste Anfragen | Für Top-Keywords ergänzend zu Phrase Match einsetzen |
Ja – erheblich. Broad Match war früher deutlich enger gefasst als heute. Google hat die Matching-Logik wiederholt ausgeweitet: Broad Match zeigt Anzeigen heute bei thematisch verwandten Anfragen, die das gebuchte Keyword gar nicht mehr enthalten müssen. Auch Phrase Match hat sich verändert: Die frühere Option „Modified Broad Match" (mit +Zeichen) wurde abgeschafft und deren Verhalten in Phrase Match integriert. Wer seine Kampagnen länger nicht überprüft hat, sollte den Suchanfragenbericht auf unerwartete Auslieferungen prüfen.
Ja – und das kann sinnvoll sein. Beispiel: „webdesign köln" als Phrase Match für Reichweite und [webdesign köln] als Exact Match für maximale Kontrolle bei dieser exakten Anfrage. Wichtig ist dabei, dass Exact Match gegenüber Phrase Match priorisiert wird, wenn beide in Frage kommen. Ohne klare Negative Keywords können sich die Varianten gegenseitig kannibalisieren – das sollte beim Aufbau berücksichtigt werden.
Der Suchanfragenbericht zeigt, bei welchen tatsächlichen Suchanfragen die Anzeige ausgeliefert wurde – unabhängig davon, welche Keywords gebucht sind. Er ist das wichtigste Werkzeug zur Kontrolle von Broad und Phrase Match. Irrelevante Anfragen daraus werden als Negative Keywords hinterlegt, relevante neue Anfragen können als eigene Keywords aufgenommen werden. Ohne regelmäßige Auswertung dieses Berichts ist eine saubere Kampagnenführung kaum möglich.
Google empfiehlt Broad Match in Kombination mit Smart Bidding – und das hat einen nachvollziehbaren Grund: Der Algorithmus bewertet bei jedem Auktionsaufruf die Conversion-Wahrscheinlichkeit anhand von Dutzenden Signalen. Broad Match liefert dem Algorithmus mehr Auktionen und damit mehr Datenpunkte zum Lernen. Voraussetzung ist jedoch ein gut funktionierendes Conversion-Tracking und ausreichend historische Daten – ohne diese Basis sind die Streuverluste von Broad Match kaum kontrollierbar.
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