Anzeigenerweiterungen vergrößern eine Anzeige ohne Mehrkosten – sie erhöhen die Sichtbarkeit, liefern zusätzliche Informationen und verbessern den Qualitätsfaktor. Wer sie weglässt, verschenkt Fläche und CTR.
Eine Anzeige mit allen relevanten Erweiterungen nimmt deutlich mehr Platz in den Suchergebnissen ein als eine reine Textanzeige – und verdrängt damit die organischen Ergebnisse nach unten:
Sitelinks sind klickbare Zusatzlinks unter der Hauptanzeige, die direkt zu bestimmten Unterseiten führen. Sie sind die sichtbarste und meistgeklickte Erweiterungsform – vor allem auf Desktop erscheinen bis zu vier Sitelinks nebeneinander und verdoppeln die Anzeigenfläche optisch.
Einsatz: Für wichtige Kategorien, Landingpages oder Aktionen – z. B. Leistungen, Referenzen, Preise, Kontakt. Jeder Sitelink sollte auf eine eigenständige, thematisch passende Seite verlinken – nicht alle auf die Homepage.
Callouts sind kurze, nicht klickbare Textbausteine, die Vorteile oder Merkmale des Angebots hervorheben. Sie erscheinen als kommagetrennte Liste unter der Anzeigenbeschreibung und eignen sich hervorragend für USPs, die im Haupttext keinen Platz finden.
Einsatz: Kurze, prägnante Vorteile ohne Verb – keine ganzen Sätze. Idealerweise 6–8 Callouts anlegen, damit Google bei jeder Auktion die passendsten auswählen kann.
Strukturierte Snippets listen spezifische Kategorien von Angeboten auf – z. B. Dienstleistungen, Produkte, Marken oder Kurse. Im Gegensatz zu Callouts sind Snippets einer festen Kopfzeile (Header) zugeordnet, die Google vorgibt: z. B. „Dienstleistungen:", „Marken:", „Kurse:".
Einsatz: Wenn das Angebot klare Kategorien hat, die sich aufzählen lassen. Mindestens drei Werte pro Header – Google blendet die Erweiterung sonst nicht ein.
Die Telefonnummer erscheint direkt unter der Anzeige – auf mobilen Geräten als klickbarer „Anrufen"-Button. Besonders wirksam für lokale Dienstleister, bei denen ein direkter Anruf der bevorzugte Kontaktweg ist.
Einsatz: Nur während der Geschäftszeiten einblenden – Zeitplan in den Einstellungen hinterlegen. Anruf-Conversions separat tracken, um die Performance zu messen.
Zeigt die Unternehmensadresse direkt in der Anzeige an – verknüpft mit dem Google Business Profile. Besonders relevant für lokale Unternehmen mit physischem Standort, da der Nutzer die Entfernung sofort sieht und per Klick zur Kartenansicht gelangt.
Einsatz: Voraussetzung ist ein verifiziertes Google Business Profile, das mit dem Google Ads Konto verknüpft ist.
Ein Bild wird neben der Textanzeige eingeblendet – ausschließlich auf mobilen Geräten. Die visuelle Komponente hebt die Anzeige aus dem rein textbasierten Umfeld heraus und kann die CTR deutlich steigern. Voraussetzung ist ein Google Ads Konto ohne Richtlinienverstöße.
Einsatz: Produkt-, Referenz- oder Teambilder – kein reiner Text im Bild. Qualitativ hochwertige, aussagekräftige Motive wählen.
| Erweiterung | Klickbar | Besonders geeignet für | Priorität |
|---|---|---|---|
| Sitelinks | Ja – eigene URL | Alle Kampagnen – höchste CTR-Wirkung | Immer einrichten |
| Callouts | Nein | USP-Kommunikation, Vertrauensaufbau | Immer einrichten |
| Strukturierte Snippets | Nein | Unternehmen mit klaren Leistungskategorien | Immer einrichten |
| Anruferweiterung | Ja – Anruf | Lokale Dienstleister, telefonbasierter Vertrieb | Empfohlen |
| Standorterweiterung | Ja – Karte | Lokale Unternehmen mit physischem Standort | Empfohlen |
| Bilderweiterung | Nein | Produkte, visuelle Dienstleistungen | Optional |
Nein – die Einblendung selbst ist kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn ein Nutzer auf einen Sitelink oder eine andere klickbare Erweiterung klickt – dann wird ein Klick abgerechnet, genau wie beim Klick auf die Hauptanzeige. Werden innerhalb einer Impression sowohl die Hauptanzeige als auch ein Sitelink geklickt, berechnet Google in der Regel nur einen Klick.
Google entscheidet bei jeder einzelnen Auktion, welche Erweiterungen eingeblendet werden. Maßgeblich sind der Ad Rank, die prognostizierte CTR-Verbesserung durch die Erweiterung und der verfügbare Platz auf der Ergebnisseite. Eine Erweiterung wird nur dann eingeblendet, wenn Google erwartet, dass sie die Anzeigenperformance verbessert. Deshalb gilt: Je mehr und qualitativ bessere Erweiterungen hinterlegt sind, desto häufiger werden sie ausgeliefert.
Erweiterungen können auf Konto-, Kampagnen- und Anzeigengruppen-Ebene angelegt werden. Google priorisiert dabei die spezifischere Ebene: Eine Erweiterung auf Anzeigengruppen-Ebene überschreibt die Kampagnen-Erweiterung. Empfehlenswert ist eine Kombination: Allgemeine Erweiterungen (z. B. Callouts mit Unternehmens-USPs) auf Kontoebene, kampagnen- oder themenspezifische Erweiterungen auf der jeweiligen Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene.
Callouts sind freie Texte ohne Kategorisierung – ideal für Vorteile und USPs wie „Persönlicher Ansprechpartner" oder „Schnelle Umsetzung". Strukturierte Snippets sind dagegen an einen von Google vorgegebenen Header gebunden – z. B. „Dienstleistungen:", „Marken:" oder „Modelle:" – und listen konkrete Angebotskategorien auf. Beide Erweiterungstypen ergänzen sich und sollten parallel eingesetzt werden.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Nutzungserlebnis auf unserer Website zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Verwalten Sie Ihre Cookie-Einstellungen unten:
Essential cookies enable basic functions and are necessary for the proper function of the website.
Statistics cookies collect information anonymously. This information helps us understand how visitors use our website.
Google Analytics is a powerful tool that tracks and analyzes website traffic for informed marketing decisions.
Service URL: policies.google.com (opens in a new window)
Analyse-Tool von Microsoft, das aufzeichnet, wie Nutzer mit der Website interagieren (z. B. Klicks, Scroll-Bewegungen), um die Benutzerfreundlichkeit zu analysieren und zu verbessern.
Service URL: privacy.microsoft.com (opens in a new window)