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Unsere AGB's

Allgemeine Geschäftsbedingungen – onlinewachsen.de

1. Geltungsbereich

1.1 Allgemeines

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der onlinewachsen.de GbR, Unter d. Höhe 4, 56220 Urmitz, Deutschland (nachfolgend „Auftragnehmer", „wir" oder „uns") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde"). Die AGB gelten ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

1.2 Leistungsspektrum

Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Social-Media-Marketing, Content-Erstellung, Online-Marketing-Beratung sowie damit verbundene digitale Dienstleistungen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Leistungsvereinbarung.

1.3 Abweichende Bedingungen

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als wir ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben. Dies gilt auch dann, wenn wir in Kenntnis der AGB des Auftraggebers die Leistungserbringung vorbehaltlos ausführen.

1.4 Individuelle Vereinbarungen

Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein schriftlicher Vertrag bzw. eine schriftliche Bestätigung unsererseits maßgebend.

2. Vertragsschluss

2.1 Angebote

Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten. Darstellungen und Beschreibungen unserer Leistungen auf unserer Website, in Broschüren oder sonstigen Werbematerialien stellen keine verbindlichen Angebote dar.

2.2 Zustandekommen des Vertrags

Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande. Die Annahme des Auftrags kann auch per E-Mail erfolgen. Mündliche Zusagen, Vereinbarungen oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.

2.3 Vertragsgegenstand

Der Vertragsgegenstand ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung. Änderungen oder Ergänzungen des Vertragsgegenstandes bedürfen der Schriftform. Sollte der Auftraggeber nach Vertragsschluss Änderungen am Leistungsumfang wünschen, so sind diese gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

3. Leistungen im Bereich Webdesign und Webentwicklung

3.1 Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erstellt für den Auftraggeber Websites, Landingpages, Onlineshops oder sonstige webbasierte Anwendungen auf Grundlage der vereinbarten Leistungsbeschreibung. Die genauen Spezifikationen, Funktionalitäten und Designvorgaben werden vor Projektbeginn in einem Briefing oder einer Leistungsbeschreibung schriftlich festgehalten.

3.2 Designentwürfe und Freigaben

Der Auftragnehmer erstellt Designentwürfe, die dem Auftraggeber zur Freigabe vorgelegt werden. Der Auftraggeber hat das Recht auf bis zu zwei Korrekturschleifen pro Designentwurf, sofern im jeweiligen Angebot nicht abweichend geregelt. Weitere Korrekturschleifen oder grundlegende Änderungen am bereits freigegebenen Design werden gesondert nach Aufwand berechnet. Die Freigabe eines Designentwurfs durch den Auftraggeber gilt als verbindliche Genehmigung, auf deren Grundlage die weitere Umsetzung erfolgt.

3.3 Content-Management-Systeme und Plugins

Soweit der Auftragnehmer Websites auf Basis von Content-Management-Systemen (z. B. WordPress) erstellt, erfolgt die Umsetzung unter Verwendung marktüblicher Themes und Plugins. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewährleistung für die fortlaufende Kompatibilität, Funktionsfähigkeit oder Sicherheit von Drittanbieter-Themes, Plugins oder sonstigen Software-Komponenten, die nicht vom Auftragnehmer selbst entwickelt wurden. Aktualisierungen und Updates des CMS, der Themes oder Plugins obliegen nach Projektabschluss dem Auftraggeber, sofern kein gesonderter Wartungsvertrag vereinbart wurde.

3.4 Technische Voraussetzungen und Hosting

Der Auftraggeber ist für die Bereitstellung und Aufrechterhaltung der für den Betrieb der Website erforderlichen technischen Infrastruktur verantwortlich, insbesondere für Hosting, Domain, SSL-Zertifikat und E-Mail-Konten, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Der Auftragnehmer berät den Auftraggeber gerne bei der Auswahl geeigneter Hosting-Lösungen, übernimmt jedoch keine Haftung für Leistungseinschränkungen, Ausfälle oder Datenverluste, die durch den Hosting-Anbieter des Auftraggebers verursacht werden.

3.5 Responsive Design und Browser-Kompatibilität

Sofern vereinbart, wird die Website für die gängigen Bildschirmgrößen (Desktop, Tablet, Smartphone) responsiv umgesetzt. Die Darstellung kann je nach Endgerät, Betriebssystem, Browserversion und individuellen Einstellungen des Nutzers variieren. Der Auftragnehmer gewährleistet die einwandfreie Darstellung in den zum Zeitpunkt der Erstellung aktuellen Versionen der gängigen Browser (Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari, Microsoft Edge). Eine Kompatibilität mit älteren Browserversionen oder wenig verbreiteten Browsern wird nicht geschuldet.

4. Leistungen im Bereich Online-Marketing

4.1 Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung erbringt der Auftragnehmer Leistungen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit der Website des Auftraggebers in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern. Der Auftragnehmer schuldet hierbei ausdrücklich keinen bestimmten Erfolg, insbesondere keine bestimmten Platzierungen in Suchmaschinenergebnissen, keine bestimmte Anzahl an Besuchern oder keine bestimmte Umsatzsteigerung. Suchmaschinenrankings unterliegen einer Vielzahl von Einflussfaktoren, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen, darunter Algorithmus-Änderungen der Suchmaschinenbetreiber, Aktivitäten von Wettbewerbern und das allgemeine Marktumfeld.

4.2 Suchmaschinenwerbung (SEA)

Bei der Schaltung von Suchmaschinenwerbung (z. B. Google Ads) verwaltet der Auftragnehmer die Werbekampagnen des Auftraggebers nach bestem Wissen und Gewissen. Die Kosten für die Schaltung der Anzeigen (Mediabudget/Adspend) trägt der Auftraggeber direkt gegenüber dem jeweiligen Plattformbetreiber. Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für einen bestimmten Werbeerfolg, eine bestimmte Klickrate, Conversion-Rate oder einen bestimmten Return on Investment. Das Mediabudget wird gesondert vom Honorar des Auftragnehmers berechnet und direkt über das Werbekonto des Auftraggebers abgerechnet.

4.3 Social-Media-Marketing

Der Auftragnehmer kann den Auftraggeber bei der Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten auf sozialen Netzwerken unterstützen. Die Verantwortung für die veröffentlichten Inhalte verbleibt nach Freigabe durch den Auftraggeber bei diesem. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Reaktionen Dritter auf veröffentlichte Inhalte, für Änderungen der Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattformen oder für die Sperrung oder Einschränkung von Nutzerkonten durch die Plattformbetreiber.

4.4 Content-Erstellung

Erstellt der Auftragnehmer Texte, Grafiken, Bilder, Videos oder sonstige Inhalte für den Auftraggeber, so obliegt es dem Auftraggeber, diese Inhalte vor Veröffentlichung auf inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit zu prüfen und freizugeben. Der Auftragnehmer bemüht sich, Inhalte nach bestem Wissen zu erstellen, übernimmt jedoch keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der erstellten Inhalte, insbesondere wenn diese auf Angaben des Auftraggebers beruhen.

4.5 Reporting und Analyse

Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber in regelmäßigen Abständen Berichte über die erbrachten Leistungen und deren Ergebnisse zur Verfügung, sofern dies vertraglich vereinbart wurde. Die in den Berichten enthaltenen Daten und Kennzahlen basieren auf Daten von Drittanbietern (z. B. Google Analytics, Google Search Console, Social-Media-Plattformen) und können Schwankungen, Verzögerungen oder Ungenauigkeiten unterliegen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von Drittanbietern bereitgestellten Daten.

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

5.1 Allgemeine Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Informationen, Materialien und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Hierzu zählen insbesondere Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten zu Hosting, Domains, CMS, Werbekonten, Social-Media-Konten und sonstigen relevanten Systemen.

5.2 Freigaben und Rückmeldungen

Der Auftraggeber ist verpflichtet, angeforderte Freigaben und Rückmeldungen innerhalb einer angemessenen Frist, spätestens jedoch innerhalb von zehn Werktagen nach Zugang, zu erteilen. Verzögerungen durch verspätete oder ausbleibende Freigaben des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und berechtigen diesen, Liefertermine und Zeitpläne entsprechend anzupassen.

5.3 Bereitstellung von Inhalten

Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte (Texte, Bilder, Grafiken, Marken, Logos etc.) frei von Rechten Dritter sind oder dass der Auftraggeber über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Rechtsverletzung durch vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte geltend gemacht werden.

5.4 Benennung eines Ansprechpartners

Der Auftraggeber benennt einen festen Ansprechpartner, der befugt ist, im Rahmen der Vertragsdurchführung Entscheidungen zu treffen und Freigaben zu erteilen. Änderungen des Ansprechpartners sind dem Auftragnehmer unverzüglich mitzuteilen.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

6.1 Vergütung

Die Vergütung des Auftragnehmers richtet sich nach dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Ist keine feste Vergütung vereinbart, so erfolgt die Abrechnung auf Basis des tatsächlichen Aufwands zu den jeweils gültigen Stundensätzen des Auftragnehmers.

6.2 Fälligkeit

Rechnungen des Auftragnehmers sind innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht im Angebot oder Vertrag abweichend geregelt. Bei umfangreicheren Projekten ist der Auftragnehmer berechtigt, Abschlagszahlungen oder Vorauszahlungen zu verlangen.

6.3 Zahlungsverzug

Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von neun Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz p. a. gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Bei Zahlungsverzug von mehr als vierzehn (14) Tagen ist der Auftragnehmer berechtigt, die weitere Leistungserbringung bis zum vollständigen Zahlungseingang einzustellen, ohne dass hieraus Ansprüche des Auftraggebers entstehen.

6.4 Aufrechnung und Zurückbehaltung

Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Auftragnehmer anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Auftraggeber nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

6.5 Preisanpassungen bei laufenden Verträgen

Bei laufenden Vertragsverhältnissen (z. B. monatliche SEO- oder Marketing-Betreuung) ist der Auftragnehmer berechtigt, die vereinbarten Vergütungen zum Beginn eines neuen Vertragsjahres anzupassen. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber über eine Preisanpassung mindestens sechs Wochen vor deren Inkrafttreten schriftlich informieren. Ist der Auftraggeber mit der Preisanpassung nicht einverstanden, steht ihm ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisanpassung zu.

7. Abnahme

7.1 Abnahmeverfahren

Der Auftragnehmer stellt die vereinbarten Leistungen nach Fertigstellung dem Auftraggeber zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistungen innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Bereitstellung zu prüfen und etwaige Mängel schriftlich mitzuteilen. Die Abnahme darf nicht wegen unwesentlicher Mängel verweigert werden.

7.2 Konkludente Abnahme

Erfolgt innerhalb der in Ziffer 7.1 genannten Frist keine schriftliche Mängelrüge, gilt die Leistung als abgenommen. Ebenso gilt die Leistung als abgenommen, wenn der Auftraggeber die Website, Kampagne oder sonstige Leistung produktiv einsetzt oder veröffentlicht.

7.3 Teilabnahme

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen erbringen und gesondert abrechnen zu lassen. In diesem Fall gelten die vorstehenden Abnahmeregelungen für jede Teilleistung entsprechend.

8. Gewährleistung

8.1 Mängelansprüche

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen der vereinbarten Leistungsbeschreibung entsprechen. Mängel, die bei Abnahme erkennbar waren, aber nicht gerügt wurden, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen. Die Gewährleistungsfrist beträgt zwölf (12) Monate ab Abnahme der jeweiligen Leistung.

8.2 Nacherfüllung

Im Falle eines Mangels hat der Auftragnehmer das Recht zur Nacherfüllung. Die Nacherfüllung erfolgt nach Wahl des Auftragnehmers durch Nachbesserung oder Neuerbringung der Leistung. Schlägt die Nacherfüllung nach angemessener Frist und mindestens zwei Nachbesserungsversuchen fehl, kann der Auftraggeber Minderung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag verlangen.

8.3 Ausschluss der Gewährleistung

Die Gewährleistung entfällt, wenn der Auftraggeber oder Dritte ohne vorherige Zustimmung des Auftragnehmers Änderungen an den erbrachten Leistungen vorgenommen haben, wenn Mängel auf die Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen oder Empfehlungen des Auftragnehmers zurückzuführen sind, oder wenn der Mangel auf Umständen beruht, die nicht im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers liegen (z. B. Hosting-Probleme, CMS-Updates durch Dritte, Änderungen an Schnittstellen durch Drittanbieter).

9. Haftung und Haftungsbeschränkung

9.1 Grundsätzliche Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.

9.2 Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit

Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) durch einfache Fahrlässigkeit ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung je Schadensfall auf die Höhe der vereinbarten Nettovergütung des betreffenden Einzelauftrags begrenzt, maximal jedoch auf 10.000 Euro.

9.3 Ausschluss der Haftung für mittelbare Schäden

Der Auftragnehmer haftet nicht für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Auftraggeber, Verlust von Daten oder Umsatzausfälle, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, für wirtschaftliche Verluste, die aus dem Betrieb, der Nichterreichbarkeit oder der mangelhaften Funktion einer Website oder Online-Marketing-Maßnahme resultieren.

9.4 Keine Haftung für Rechtsverstöße des Auftraggebers

Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung. Der Auftraggeber ist allein dafür verantwortlich, dass seine Website, sein Onlineshop und alle damit verbundenen Inhalte, Angebote und Prozesse den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Dies umfasst insbesondere, jedoch nicht abschließend:

  • Die Einhaltung des Telemediengesetzes (TMG) bzw. des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), insbesondere die Impressumspflicht
  • Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), einschließlich der Erstellung und Bereitstellung einer rechtskonformen Datenschutzerklärung
  • Die Einhaltung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
  • Die Einhaltung der Preisangabenverordnung (PAngV)
  • Die Einhaltung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) für alle eingesetzten Inhalte
  • Die Einhaltung des Markengesetzes (MarkenG)
  • Die Einhaltung des Verpackungsgesetzes (VerpackG), soweit anwendbar
  • Die Einhaltung der Verbraucherrechterichtlinie und Informationspflichten im E-Commerce
  • Die Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften und Regelungen
  • Die Einhaltung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), soweit anwendbar

Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Haftung für Abmahnungen, Bußgelder, behördliche Anordnungen, Unterlassungserklärungen, gerichtliche Verfahren oder sonstige rechtliche Konsequenzen, die sich aus der Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften durch den Auftraggeber ergeben. Dem Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen, die rechtliche Konformität seiner Website und seines Online-Auftritts durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

9.5 Keine Haftung für Inhalte des Auftraggebers

Der Auftragnehmer haftet nicht für die Rechtmäßigkeit, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von Inhalten, die der Auftraggeber bereitgestellt oder freigegeben hat. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten oder freigegebenen Inhalte resultieren. Die Freistellungspflicht umfasst auch die Erstattung der dem Auftragnehmer entstehenden Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe.

9.6 Keine Haftung für Drittanbieter und externe Dienste

Der Auftragnehmer haftet nicht für Leistungsstörungen, Ausfälle, Datenverluste, Sicherheitslücken oder sonstige Beeinträchtigungen, die durch Drittanbieter oder externe Dienste verursacht werden. Dies umfasst insbesondere, aber nicht ausschließlich, Hosting-Anbieter, Domain-Registrare, Content-Delivery-Netzwerke, Zahlungsdienstleister, Plattformbetreiber (Google, Meta, Microsoft etc.), Plugin- und Theme-Entwickler, E-Mail-Dienstleister sowie sonstige eingebundene Software- oder Dienstleistungsanbieter.

9.7 Keine Haftung für Schäden durch Cyberangriffe

Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch Hackerangriffe, Malware, Phishing, DDoS-Attacken, Datenlecks oder sonstige Cyberangriffe auf die Website oder Systeme des Auftraggebers entstehen, sofern der Auftragnehmer die zum Zeitpunkt der Erstellung angemessenen und üblichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen hat. Der Auftraggeber ist selbst für die fortlaufende Sicherheit seiner Website, insbesondere für regelmäßige Updates, Backups und Sicherheitsmaßnahmen, verantwortlich, sofern kein gesonderter Wartungsvertrag besteht.

9.8 Haftung für Erfüllungsgehilfen

Soweit der Auftragnehmer zur Leistungserbringung Erfüllungsgehilfen oder Subunternehmer einsetzt, gelten die vorstehenden Haftungsbeschränkungen auch zugunsten dieser Personen.

10. Nutzungsrechte und Urheberrecht

10.1 Einräumung von Nutzungsrechten

Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung das zeitlich unbefristete, nicht-exklusive Recht ein, die im Rahmen des Vertrages erstellten Werke (Designs, Layouts, Texte, Grafiken, Code etc.) für den vertraglich vorgesehenen Zweck zu nutzen. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Auftragnehmer.

10.2 Umfang der Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte umfassen das Recht zur Nutzung der erstellten Werke im Rahmen des vereinbarten Verwendungszwecks. Eine darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere die Weitergabe an Dritte, die Verwendung für andere Projekte oder die Bearbeitung und Umgestaltung, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers und kann gesondert vergütet werden.

10.3 Urheberrechtsvermerk

Der Auftragnehmer ist berechtigt, auf der erstellten Website einen angemessenen Urheberrechtsvermerk bzw. einen Hinweis auf seine Urheberschaft anzubringen (z. B. „Design & Umsetzung: onlinewachsen.de"). Die Entfernung dieses Vermerks bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

10.4 Referenzrecht

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die für den Auftraggeber erbrachten Leistungen als Referenz auf seiner eigenen Website, in Präsentationen und in sonstigen Eigendarstellungen zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich schriftlich widerspricht.

10.5 Nutzung von Stock-Material

Soweit der Auftragnehmer für die Umsetzung lizenzpflichtiges Stock-Material (Bilder, Grafiken, Videos, Schriftarten etc.) verwendet, trägt der Auftragnehmer die Lizenzkosten nur dann, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Die Lizenzbedingungen des jeweiligen Anbieters sind vom Auftraggeber zu beachten. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über die verwendeten Stock-Materialien und deren Lizenzbedingungen.

11. Vertraulichkeit und Datenschutz

11.1 Geheimhaltungspflicht

Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Vertragsanbahnung und Vertragsdurchführung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch über das Vertragsende hinaus fort.

11.2 Datenschutz

Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Vertragsdurchführung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden erhält, verarbeitet der Auftragnehmer diese Daten ausschließlich im Rahmen und zum Zweck der Vertragsdurchführung. Sofern erforderlich, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab.

11.3 Zugangsdaten

Soweit dem Auftragnehmer Zugangsdaten zu Systemen des Auftraggebers überlassen werden, behandelt der Auftragnehmer diese streng vertraulich und gibt sie nicht an unbefugte Dritte weiter. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses löscht der Auftragnehmer die ihm überlassenen Zugangsdaten, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

12. Vertragsdauer und Kündigung

12.1 Projektverträge

Verträge über die Erstellung von Websites oder sonstige Einzelprojekte enden mit der vollständigen Erbringung und Abnahme der vereinbarten Leistungen sowie der vollständigen Bezahlung der Vergütung.

12.2 Laufende Verträge

Verträge über laufende Leistungen (z. B. SEO-Betreuung, Online-Marketing-Kampagnen, Wartungsverträge) werden, sofern nicht anders vereinbart, für eine Mindestlaufzeit von sechs (6) Monaten geschlossen. Sie verlängern sich automatisch um jeweils weitere sechs (6) Monate, wenn sie nicht mit einer Frist von drei (3) Monaten zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit schriftlich gekündigt werden.

12.3 Außerordentliche Kündigung

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit der Zahlung fälliger Vergütungen mehr als dreißig (30) Tage in Verzug ist, der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten trotz Mahnung und Fristsetzung nicht nachkommt, über das Vermögen des Auftraggebers ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, oder eine Partei schwerwiegend gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.

12.4 Folgen der Kündigung

Im Falle einer Kündigung hat der Auftraggeber die bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen zu vergüten. Bei einer außerordentlichen Kündigung durch den Auftragnehmer aus einem vom Auftraggeber zu vertretenden Grund bleibt der Anspruch auf die volle vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen bestehen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bis zur vollständigen Bezahlung aller offenen Forderungen die Herausgabe von Arbeitsergebnissen, Zugangsdaten und Dateien zurückzuhalten.

13. Höhere Gewalt

Der Auftragnehmer haftet nicht für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung von Vertragspflichten, wenn die Nichterfüllung oder Verspätung auf höhere Gewalt oder andere unvorhersehbare, außerhalb der Kontrolle des Auftragnehmers liegende Umstände zurückzuführen ist. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Terrorismus, Aufruhr, Embargo, behördliche Maßnahmen, Stromausfälle, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen, Streik, Aussperrung sowie Ausfälle oder Störungen von Internet-Infrastruktur oder Hosting-Diensten. Für die Dauer der höheren Gewalt und eine angemessene Anlaufzeit danach ist der Auftragnehmer von der Leistungspflicht befreit.

14. Schlussbestimmungen

14.1 Schriftform

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie sämtliche vertragliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses. Die Textform (z. B. E-Mail) genügt der Schriftform, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.

14.2 Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

14.3 Gerichtsstand

Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Auftragnehmers in Urmitz. Der Auftragnehmer ist jedoch berechtigt, den Auftraggeber auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

14.4 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

14.5 Abtretung

Die Abtretung von Rechten und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis durch den Auftraggeber bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

14.6 Aktualität dieser AGB

Diese AGB sind aktuell gültig und haben den Stand Februar 2026. Die jeweils aktuelle Fassung kann jederzeit auf der Website unter https://onlinewachsen.de/agb abgerufen und ausgedruckt werden.

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