Die Art und Weise, wie Menschen Informationen suchen, verändert sich rasant. Was früher fast ausschließlich über Google lief, wird heute immer häufiger von KI-Systemen wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Googles KI-Suche übernommen. Nutzer stellen Fragen, vergleichen Dienstleistungen, suchen Produkte oder das beste Restaurant in der Nähe – und erwarten sofortige, klare Antworten.
Laut der State of Search Studie 2025 von Claneo nutzen bereits 33 % der Befragten KI-Chatbots wie ChatGPT zur Informationssuche – ein Anstieg um 15 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung hat enorme Auswirkungen auf Unternehmen. Denn: Eine Webseite muss heute mehr können als nur „funktionieren”. Sie muss verstanden, eingeordnet und bevorzugt ausgespielt werden – nicht nur von Menschen, sondern auch von künstlicher Intelligenz.
Immer mehr Menschen nutzen KI-Tools als erste Anlaufstelle. Anstatt mehrere Webseiten zu öffnen, Bewertungen zu vergleichen und sich mühsam durch Inhalte zu klicken, stellen sie eine einzige Frage – und bekommen eine strukturierte Antwort.
Auch Google selbst hat diesen Wandel erkannt und KI-basierte Suchfunktionen (AI Overviews) fest in seine Suchmaschine integriert. Laut SE Ranking ist der Anteil des KI-Traffics von 0,03 % auf 0,13 % gestiegen – und ChatGPT allein verzeichnet einen Traffic-Anteil von 0,12 %, viermal so viel wie alle anderen KI-Systeme zusammen.
Das bedeutet: Die klassische Liste aus zehn blauen Links verliert an Bedeutung. Inhalte werden zusammengefasst, bewertet und priorisiert. Die entscheidende Frage lautet daher: Wird deine Webseite von diesen Systemen überhaupt erkannt und verstanden?
KI-Systeme erfinden ihre Antworten nicht frei. Sie basieren auf:
Je besser Inhalte aufgebaut, verständlich formuliert und thematisch eindeutig sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von KI-Systemen verarbeitet, zitiert oder indirekt empfohlen werden. Laut microTOOL ist das Vertrauen in KI-Plattformen drastisch gestiegen: 79 % der Befragten vertrauen ChatGPT – ein Anstieg von 21 % gegenüber 2024.
Kurz gesagt: KI bevorzugt Klarheit, Struktur und Relevanz.
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Webseite ausreichend ist, solange sie erreichbar ist, optisch halbwegs modern wirkt und ein Kontaktformular hat.
Doch genau hier liegt das Problem: Eine funktionierende Webseite ist nicht automatisch eine KI-freundliche Webseite.
Typische Schwächen veralteter oder schlecht strukturierter Seiten sind:
Für KI-Systeme sind solche Webseiten schwer einzuordnen – und damit nahezu unsichtbar. Professionelles Webdesign und durchdachte Webentwicklung schaffen hier die nötige Grundlage.
Moderne Webseiten müssen sowohl für Menschen als auch für KI verständlich sein. In der Fachsprache spricht man von GEO – Generative Engine Optimization. Laut Evergreen Media macht GEO Marken sichtbar in KI-generierten Antworten – es ergänzt klassische SEO um eine neue, entscheidende Dimension.
KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die echte Fragen beantworten, nicht solche, die nur gut klingen wollen. FAQ-Formate und How-To-Guides werden besonders gut verarbeitet.
Starkes Branding unterstützt diese Vertrauenssignale zusätzlich.
Inhalte werden nicht mehr für Suchmaschinen geschrieben, sondern für echte Nutzerfragen – KI erkennt das.
Viele Unternehmen unterschätzen diese Veränderung oder ignorieren sie noch vollständig. Genau darin liegt die Chance.
Während ein Großteil des Marktes weiterhin auf klassische Webseiten setzt, können sich gut vorbereitete Unternehmen:
Laut SEO-GEO.de ist der KI-Referral-Traffic im Jahresvergleich um 778 % gestiegen – und diese Besucher verbringen durchschnittlich 15 Minuten auf einer Website (vs. 8 Minuten bei Google). Wer jetzt handelt, profitiert langfristig. Wer wartet, wird später deutlich mehr Aufwand betreiben müssen.
Eine moderne Webseite ist kein kurzfristiges Designprojekt, sondern ein strategisches Fundament. Sie sorgt dafür, dass:
Es geht darum, ein sauberes Grundgerüst zu schaffen, das mit den kommenden Veränderungen wächst, statt von ihnen überholt zu werden. Die Kombination aus SEO und GEO wird dabei zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Achte einmal bewusst darauf, wie oft Menschen in deinem Umfeld heute KI-Apps nutzen – für Dinge, für die früher Google oder das klassische Internet genutzt wurde.
Diese Entwicklung ist bereits Realität. Und sie bietet enormes Potenzial für alle, die sich rechtzeitig darauf einstellen.
Eine moderne Webseite ist kein Trend, sie ist die Voraussetzung für digitale Sichtbarkeit in der Zukunft.
Weitere Beispiele für zukunftssichere Webprojekte findest du in unseren Referenzen. Oder kontaktiere uns direkt – wir analysieren deine aktuelle Webseite und zeigen dir, wie KI-ready sie wirklich ist.
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